Freitag, 16. Februar 2018

Neu...

Mein erster Blätterteigversuch für Croissants
- nicht leicht ohne Nudelholz :-/
Bis jetzt war das ein einziger Versuch,
aber geschmeckt hat's trotzdem :-)
20.11. - 26.11.2017

In dieser Woche war so vieles "neu" für mich, und auch ich war mehrmals wieder die "Neue", dass mir gerade gar kein anderer Posttitel einfällt.

Da meine Zeit im Waisenhaus, wie bereits berichtet, leider schon in der letzten Woche zu Ende ging, durfte ich nun wieder einmal aufgeregt einer neuen Arbeitsstelle entgegenblicken: Das Family Life Office.
Das Family Life Office ist eine kirchliche Familienberatungsstelle, dessen Gebäude auf dem Bischofshügel - also viel näher als das Waisenhaus - liegt. Dort werden Familien in verschiedenen Problemsituationen beraten, es gibt außerdem Jugendbildung in Bezug auf Sexualaufklärung und Selbstdenkende Weiterbildung. Des Weiteren treffen sich dort jeden Monat alleinerziehende Elternteile und HIV-Patienten um sich jeweils auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen - der Anteil der HIV infizierten Personen ist hier in Kamerun leider wirklich sehr hoch. Das Family Life Office unterstützt auch Paare in der Ehe und lehrt die "natürliche Familienplanung" (Diese Beschreibung bezeichnet das Vorhaben ohne Verhütungsmittel, sondern nur mit Zeitplan des Mensturationszyklus eine Befruchtung zu kontrollieren). 
Es war sehr spannend mehr über kamerunische Familienproblematiken zu erfahren. Oft haben Eltern hier nicht nur zwei oder drei Kinder, sondern auch mal fünf oder acht. Und das auch, wenn eigentlich kein Geld da ist, alle zu versorgen. Das klingt jetzt für viele vielleicht erst einmal nach einem sehr unverantwortungsvollen Umgang mit Kindern, doch nach einer Weile haben wir verstanden, dass das ganze Prinzip hier etwas anders aufgefasst wird, als wir es bisher kannten: Die Kinder sind die Zukunft, die Versicherung im Alter und deshalb notwendig. Meinen Beobachtungen nach, werden sie nicht so sehr respektiert und mit so vielen Rechten versehen, wie es inzwischen in Deutschland der Fall ist. (Vieles in der Erziehung ist hier so, wie es vor etwa 100 Jahren oder so, auch in Deutschalnd gewesen sein muss.) Trotzdem ist es eine gute Sache, viele Kinder zu bekommen und so Vorzusorgen und seinen Teil der Sorge um den Fortbestand des hiesigen Volkes beizutragen. Immer wieder "passiert" es aber auch, dass eine Familie plötzlich viel mehr Kinder hat, als vorher erwünscht. Wie bereits gesagt: Verhütungsmittel werden hier kaum benutzt. Wie mir erzählt wurde, sind zum Beispiel viele Kondome, die hier käuflich sind, Mangelware aus Europa oder Amerika und somit ein trügerisches Kontrollmedium. Vielen wird deshalb gleich schon davon abgeraten - abgesehen davon, dass die Kirche Verhütungsmittel meist sowieso nicht empfiehlt. Ein weiteres großes Problem sind die Teenager Schwangerschaften, durch die (vermehrt durch den Streik und die fehelende Bildungs- und Beschäftigungsmöglichkeit auftretend) es oft schon Kinder mit Kindern gibt, die gar nicht damit umzugehen wissen. Dieser Extremsituation steht die Kirche mit ihrem Statement: "No sex before marriage" gegenüber. So wird versucht, die Kinder vor scheiternden Lebenslaufbahnen, Schuld und Ehrverlusten zu bewahren.
Viele Ansichten sind mir erst sehr seltsam vorgekommen, und doch konnte ich so viel lernen und verstehen, warum einige Ideen in bestimmten Situationen viel mehr Sinn machen, als ich jemals gedacht hätte. 

Nachdem ich jetzt ein bisschen über das Office im Allgemeinen erzählt habe, hier noch etwas konkret zu meinen Aufgaben: Sitzen, Erzählen, Singen, Putzen, Ausruhen, Puff-puff essen, ... später auch mal Computer unterrricht für die Office-leitende Sister geben und Geld zählen.
Das klingt erstmal langweilig. Tatsächlich hatte ich in dem Office selbst nicht viel zu tun, da immer in einem dreijahres Programm gearbeitet wird - das letzte gerade vorbei war, und das nächste noch nicht angefangen hatte - also befanden wir uns in einer Leerlaufphase. 
Statt selbst im Office mithelfen zu können, bin ich schließlich mit Glory, (sozusagen meiner Mitarebiterin und Chefin auf der Arbeit) im Microfinance Project tätig gewesen. Dieses Projekt verleiht Geld an Unternehmergruppen unter Vorlage eines Buisnessplans, der als funktionsfähig eingeschätzt wird. Im Folgenden werden den Gruppe Schulungen angeboten um ihre Möglichkeiten auf gute Geschäftsfähigkeit zu erhöhen. Das verliehene Geld wird von den Gruppen innerhalb der nächtsen Jahre (nach vorher vereinbartem System) zurück gezahlt. Mit Glory konnte ich einige Gruppenvertreter*innen empfangen, viel erzählen und lernen, und sogar zweimal mit in den Wohnort der Gruppen fahren um ein Meeting vor Ort mitzubekommen. Dafür durfte ich dann die Protokolle schreiben - YAEYY! ich habe etwas richtiges zu tun! :D Dabei konnte ich dann auch meine Pidgin und Lamnso' Kenntnisse verbessern, da die Treffen in diesen Sprachen und kaum in sauberem British oder American English abgehalten wurden. 
Insgesamt habe ich die Zeit sehr genossen. Ich hatte unglaublich liebe Kolleginnen und Kollegen und konnte viel diskutieren und dadurch verstehen. Ein Monat war (besonders wegen der Leerlaufzeit) fast ein bisschen kurz für den Ort würde ich sagen. 

Jeden Dienstag und Freitag besuchen wir seit dieser Woche den St. Therese of the Child Jesus Chor. Wir proben meist neben der Kathedrale und singen Englische, Französische Lieder oder Lieder in einem der vielen nigerianischen oder kamerunischen Dialekte. Es ist wirklich schön für mich, wieder in einer Gruppe gemeinsam Musik zu machen - das hat mir so gefehlt. Natürlich ist es anders, als in Deutschland, aber trotzdem irgendwie echt schön und wir kommen oft mit Ohrwürmern heim.

Wir erklimmen den Berg!! :D
Am Samstag nahmen uns Till, Ben und Felix dann schließlich mit zur "Antennenbar". Wir wanderten einen nahegelegenen Hügel hoch und genossen den weiten Blick über ganz Kumbo, an dem Ort, den sonst alle an Karfreitag aufsuchen. Drei Kreuze stehen dort und erinner an den Tod Jesus am Kreuz. Von dort aus ging es dan auf den nächsten kleineren Hügel (nicht weit) und zur Bar, wo leckere Getränke schon auf uns warteten. Es war ein superlustiger und schöner Tag... vor allem, als wir merkten, dass man den ganzen Wanderweg auch in einer Viertelstunde hätte laufen können. 

Kumbo town von oben

"Christ the King"-Feier vor dem Palast
"Are you going to join the crowd at the palace on Sunday?" (=Werdet ihr bei der Menschenmenge am Palast am Sonntag dabei sein?) war eine Frage, die uns in dieser Woche mehrere Male gestellt wurde. Tja, es wurde Christ the King gefeiert. Nach einigen Überlegungen erschloss sich uns dann, dass es sich um den Christkönigs-Sonntag handeln musste. Warum uns das nicht sofort (anhand der Übersetzung des Namens) aufgefallen war, hat einen einfachen Grund: Zum Einen wurde das Christkönigsfest nie so richtig in meinem Bewusstsein gefeiert, und zum anderen gab es eine RIESIGE Prozession an dem Tag - die in meinem (ehemals) deutschen Verständnis dort überhaupt nicht hinpasste...Nun da hatte ich falsch gedacht. An dem Tag wurde nähmlich nicht nur Christkönigs, sondern gleichzeitig auch Fronleichnam gefeiert. Das Fronleichnamsfest fällt hierzulande in die Regenzeit, und da ist es sehr schwer mit all den Katholiken Kumbos eine vernünftige, und vor allem trockene Prozession abzuhalten - denn wie bereits früher erwähnt: Bei Regen steht hier die Welt still. Also wurde das jetzt in der Trockenzeit nachgeholt.

Am Sonntagmorgen standen wir dann in aller Frühe mit hunderten anderen vor dem Palast auf dem großen Platz zwischen der Moschee und der Palastschule - ja, die Religionen leben hier so friedlich zusammen, sodass auch Fronleichnam vor einer Moschee gefeiert werden kann (mehr dazu in einem Extra-Post:-). Der Gottesdienst (in der prallen Sonne) wurde von einigen Chören begleitet und schließlich wurde die Monstranz mit der Hostie (=das geweihte/verwandelte Brot) vom Palast aus zur Kathedrale gebracht. Einie unglaublich lange Prozession von Women's groups, Men's groups, andere Gruppen, und haufenweise Chören, die alle ihre eigenen Lieder unabhängig voneinander sangen bildeten eine riesige Schlange, die zum Platz hinter der Kathedrale führte und so den Pfarrer begleitete. Ein wenig erinnerte es mich an einen Fastnachtsumzug, wo jeder Wagen mit dem nächsten um die Wette musiziert - nur dass das hier viel feierlicher und andächtiger war. Aber nicht, dass die Leute alle ruhig vor sich hinspaziert wären - es wurde getanzt! Vom Palast bis zur Kathedrale haben wir alle getanzt... und da Christina und ich gleich von unserem neuen Chor eingesammelt wurden, fanden wir uns auch in der Riesenschlange wieder und durften mittanzen.
Die größte Prozession, die ich bisher gesehen habe


Mit allen Katholiken Kumbos auf dem Platz hinter der Kathedrale
Auf dem Platz hinter der Kathedrale sammelten sich dann alle Menschen - und mit allen Menschen meine ich wirklich alle Katholiken der Diözese Kumbo, denn aus jeder Pfarrei, von jeder Kirche, auch aus den Nachbardörfern tanzten die Menschen in Prozessionen zur Kathedrale um dort gemeinsam die Schlussgebete zu beten und den Segen zu erhalten. Ein Glück, dass der Platz so groß war, denn nur so hatten alle dort einen Platz zum stehen (oder auch auf dem Boden sitzen, wenn man zu müde war ;-)

Dieses Fest war auf jeden Fall ein wunderschönes Erlebnis und ich bin so froh, dass wir die Frage "Are you going to join the crowd at the palace on Sunday?" irgendwann mit "Yes" beantwortet haben.











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Green Beans - the first time here in Cameroon
This week I started my work in the Family Life Office, that deals with families and family members in problematic situations and educates several citizen groups on special behavior in their situation. In the Office, I joined the Microfinance Project most of the time - a project that loans money to groups of people that want to start their own business. These groups are educated on business work as well.
We also joined a choir this week for the first time and it was a pleasure to sing together with other people and to learn many Cameroonian and Nigerian songs.
Kumbo town center from above :-)
On Saturday Till, Ben and Felix brought us to the "Antennenbar" (sorry, I am not sure of the English name for it) and we could see whole Kumbo from above - what a beautiful view.
Sunday was the big celebration of Christ the King, combined with the procession of Corpus Christi. So many people came together - all Catholics of Kumbo diocese - and we joined our new choir to dance from the palace to the place behind the Cathedral, where we met all the other parishes. It was a really good opportunity to see how many Catholic Christians are living here n Kumbo.

Mittwoch, 7. Februar 2018

"We have to discuss!"

13. - 19.11.2017

Schon zu Beginn der Woche wurden wir von den Schwestern aus Romajay zu einem Wochenend-Ausflug eingeladen, auf den wir uns die ganze Woche über freuen konnten. Doch auch noch etwas anderes prägte diese Woche für mich stark: Das Ende meiner Arbeitszeit im Waisenhaus.

Drei Monate hatte ich mit den Kindern und Caretakerinnen dort gearbeitet, einen großen Teil meiner Tage in Shisong verbracht und wirklich ein Stück meines Herzens dagelassen. Klar, es war nicht immer einfach. Wie bereits erwähnt hatte ich massive Probleme mit den pädagogischen Umgangsweisen vor Ort und auch die Einordnung und Platzfindung in der Hierarchie im Zusammenhang mit meinem Lehrerinnen-Dasein war nicht ganz leicht für mich. Trotzdem war ich am Ende meiner Zeit dort in einer richtig wehmütigen Stimmung. Die Kinder und Caretakerinnen sind meine Freunde geworden - alle auf unterschiedliche Weise. Ich fühle mich bis heute, einige Monate nach meiner Arbeitszeit im Waisenhaus dort super wohl und zuhause. Ich weiß, ich bin willkommen, egal wann ich in der Tür stehe.
So verging die letzte Arbeitswoche (mit viel Unterrichtsstress) und ich genoss alles noch einmal so gut es ging. Am Donnerstag bat ich Ivolyn, die schon verzweifelt dem Unterrichtsende am Freitag entgegenblickte, mir nun auch noch etws Neues beizubringen...
Ziemlich praktisch... :-)
Schon seit meiner Ankunft hier, war es für mich ein Rätsel, wie die (vor allem) Frauen ihre Babys mit einem Tuch auf dem Rückengebunden tragen können - und zwar das meistens sogar ohne einen richtigen Knoten. Meiner physikalischen Abschätzung nach wäre das auf der Erde eigentlich nicht realisierbar - aber irgendwie musste es ja doch funktionieren.
Und so hatte ich schließlich Kali, ein schon etwas älteres Mädchen (2 Jahre alt) auf dem Rücken. Kali wusste genau, wie das funktioniert und konnte sich festhalten, als es ihr zu unsicher wurde. Und sie genoss es ge"babag"t (Pidgin English: to babag a child) zu werden.
Am Freitag wollte ich etwas länger im Waisenhaus bleiben, um wenigstens einmal auch den Nachmittag der Kinder mitzuerleben. Nachdem die Kids am Nachmittag ausgeschlafen hatten, gab es Keckse und Obst für alle und es wurde einfach frei gespielt. Ich half mit die Kleider zusammenzulegen, die Windeln zu falten, die Kinder zu wickeln, und durfte die Babys halten. Es wurde später und später und eigentlich musste ich dringend nach Hause, weil es bald schon dunkel geworden wäre.
Doch dann fing es draußen ganz füchterlich an zu hageln - das erste Mal in der Trockenzeit, die seit Ende September nur sehr spärlich Regen abgibt. Mir wurde vorgeschlagen im Waisenhaus zu übernachten, und das hätte ich vielleicht auch gemacht. Allerdings wartete zuhause Christina auf mich und wir hatten uns etwas besonderes für den Abend vorgenommen um unser 4 monatiges Kamerun-Jubiläum zu feiern. Als es dann nur noch leicht regnete, verkündete ich den Kindern, dass ich jetzt nach Hause gehen müsste. Und plötzlich stellte sich ein kleiner 5jähriger Junge vor mich und meinte "Eli, we have to discuss! The rain will hit you outside. You don't have a good jacket!" (= Eli, wir müssen reden! Draußen wirst du ganz nass vom Regen. Deine Jacke ist nicht so gut dafür!) Das war so unglaublich süß und ich habe dann tatsächlich ein bisschen mit dem Kind diskutiert und ihm erklärt, dass meine Jacke genug sei, und ich wenn ich das nächste Mal zu Besuch käme, berichten würde wie es war.
Zuhause feierten wir unseren Abend (oder eher unsere wunderschöne Zeit hier) mit besonderem Essen, Schokolade und einem Film.

Dann kam das nächste Abenteuer: der Ausflug mit den Schwestern.
Folgendes Gespräch spielte sich am Wochenende beim Rucksackpacken für den Ausflug bei uns zuhause ab:

Eli: Brauchen wir Sonnencreme? Mückenspray?
Ich: Neee, wir gehen doch nur mit den Sistern wandern, ich glaube nicht, dass das jetzt die krasse Wanderung wird, die tragen doch auch mit Sicherheit die ganze Zeit ihren Habit und so...
Eli: Und was für Schuhe?
Ich: Also ich trag einfach meine normalen, wir laufen bestimmt eh nur auf normaler Straße.

Hier kommt die Wahrheit...

So sehen also unsere Wanderwege heute aus... :D

Hier kennen wir uns doch schon aus...

Adventskranz-Bastel-Vorbereitungen
Jaa! Hier waren wir in unserer ersten Woche mit dem spanischen Freiwilligen Victor.
Diese Höhle ist sozusagen unsere Endstation der Wanderung - gleich neben unserem Haus,












































Ja, der Habit (das Gewand der Schwestern) war dabei. Und ja, der Rosnekranz, der Schleier und das Gebetsbuch auch...

Aber NEIN, auf normalen Straßen blieben wird nicht.
Die Sisters aus Romajay sind die abenteuerlustigesten und lebensfrohsten Schwestern, die ich bisher irgendwo auf der Welt getroffen habe - sie sind einfach cool :-) und es macht immer Freude mit ihnen etwas zu unternehmen oder gemeinsam mit ihnen Gottesdienst zu feiern.
Zuvor besuchten wir gemeinsam das Minor Seminary SAMS (eine Schule für Jungs, die eventuell mal Priester werden möchten). Dort trafen wir auch Yvoline, die frühere Reversefreiwillige, mit ihrem Kind. Sie war zu der Zeit Schulkrankenschwester und Lehrerin in der Schule.Direkt neben zwei Kühen auf der Wiese haben wir unsere Pausenbrote verspeist und die Mittagsandacht mitten in der Natur geahlten. Irgendwann sind die Kühe dann agressiv geworden, aber zum Glück war für alle der Fluchtweg frei.
Ich liiiebe dieses Obst - ist nicht nur optisch perfekt 
Im Folgenden kam die Frage auf, ob weiterhin der "normale Weg" gegangen werden solle, oder ob man kreativ werden wolle und den Weg durch ein bewachsenes Tal wählen würde. Schließlich teilte sich die Gruppe (Verletzungen geschuldet): 2 Schwestern gingen weiter auf dem normalen Weg, während 8 Schwestern und wir anfingen uns durch den Urwald zu schlagen. Sonnencreme und Mückenspray haben wir kurz vermisst an diesem Tag - aber bald waren wir so konzentriert und abgelenkt, dass auch das immer mehr zur Nebensächlichkeit wurde.
Müde und glücklich kamen wir schließlich nach Hause, wo bald schon Till und Ben vor unserer Tür standen.
Therese hatte angeboten gemeinsam mit uns Pumpkin leaves und Fufu in ihrer Feuerküche zu kochen - mein kamerunisches Lieblingsessen übrigens :-) 
Und so übernachteten die Jungs erneut bei uns und wir hatten einen netten Abend zusammen mit Therese. 

(Adventskaldendertipp: NICHT B ... das versteht ihr, wenn ihr die nächsten Posts gelesen habt)
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Der erste Joghurt nach einer Ewigkeit...
This week was my last week in the orphanage and it was not easy at all to say goodbye to the children and the caretakers. I really left  part of my heart with these people and I wish so much to stay in contact with them and see them from time to time. In the end of the week I learned how to carry a child on my bag. It was not easy no leave tht orphanage on Friday because a small, small boy wanted to discuss with me about the heavy hail outside. Finally, I got home safely and with beautiful memories in my mind.
On the weekend we prepared for trip with the Romajay sisters. They invited us to join them on their visit of the minor seminary SAMS and a walk through the environment. We did not expect that we would find ourselves standing on a cut tree to cross a river. Well, the Romajay sisters are adventourous and in the end of the day, when we sat together in our neighbours kitchen with Till and Ben to cook Fufu and Pumpkin leaves, Christina and I were really tired and of course, very happy :-).

Montag, 5. Februar 2018

Ganz spontan

6.11. - 12.11.2017

In dieser Woche haben wir viele freundliche Menschen getroffen und interessante Erfahrungen gemacht - so wie in Deutschland können wir hier unsere Tage nicht durchplanen. Das ist uns jetzt endgültig klar geworden :D

Ein kleiner Vorbote am Wegesrand:
Wisst ihr was das für ein Baum ist?
Tipp: Der ist bei uns in Deutschland
meistens nur circa 30 Centimeter groß...
Der hier ist größer als ich :D
Am Mittwoch dieser Woche nahm uns Fr. Frankline mit zum Partnerschaftsmeeting nach Binju-Nkambe (eine kleinere Stadt in der Kumbos, Nähe = 2 Stunden Autufahrt mit Fr Frankline). Nach Hin- und Rückfahrt waren Christina und ich zwar noch am Leben, aber eine kurze Schüttelpause war in beiden Fällen dringend notwendig - und somit war es gar nicht schlecht, dass das Treffen, zu dem außer uns ausschließlich Pfarrer eingeladen waren, circa 3 Stunden später anfing als geplant.
Um diese Zeit zu überrbücken nahm uns der Seminarist der Pfarrei Binju-Nkambe mit und zeigte uns die nahegelegene kirchliche Grundschule (Nursery and primary school).

Hier erlebte ich meine bisher extremste Begebenheit in Bezug auf "positiven Rasismus". Zu diesem Thema werde ich aber in einem Extra-Post mehr schreiben, weil es mich wirklich bestürzt hat, was dort geschehen ist.

Das Partnerschaftstreffen diente zur Reflektion bestehender Partnerschaften einzelner kamerunischer Pfarrein mit Pfarreien unseres Bistums. Viele Pfarrer luden uns herzlich ein, ein Wochenende in ihren Pfarrein zu verbringen um die Arbeit vor Ort kennenzulernen. Vielleicht schaffen wir es ja tatsächlich noch, zu der einen oder anderen Pfarrei zu gehen um dann auch in Deutschland konkret davon berichten zu können. Leider ist die Organisation solcher Besuche nicht ganz einfach bei unseren Vornahmen für die Arbeit und generell unser Leben hier dieses Jahr.

Als Father Frankline uns anbot auch am nächsten Tag wieder mit ihm nach Nkambe zu einem Treffen zu fahren, lehnten wir allerdings wegen der anstregnenden Fahrstrecke dankend ab.

Am Freitag wurde es dann richtig spontan. Geplant war, dass Petra, ein Mädchen, das mit Till und Ben bei Greencare arbeitet, und das ich ein paar mal bei ihnen getroffen habe, zu uns nach Hause zu besuch kommt. Wir hatten einen schönen Nachmittag, vor allem weil Petra und ich von Shisong aus zu uns nach Hause gelaufen sind und dabei ganz viel erzählt haben.
Dann kamen spontan noch zwei Jungs aus dem Jugendzentrum vorbei und saßen ein wenig mit uns zusammen. Auch Ludovic tauchte später auf und schaute kurz vorbei und begutachtete unsere Handwerkskunst mit Holzscheiten, denn...Till und Ben hatten sich was überlegt.

"Schon" am Mittag, als ich Petra am Haus von den beiden Freiwilligen aus Shisong getroffen habe, meinten die beiden sowas wie "Sag mal, Elli, wie sieht das eigentlich bei euch aus? Ihr wohnt ja nicht so richtig direkt in der Stadt und wir haben uns überlegt, dass wir voll gerne mal Lagerfeuer machen würden. Meinst du, sowas kann man mal machen?" Also ich fand die Idee super. Alle die mich gut kennen, wissen glaub ich, dass ich Lagerfeuer liebe und eigentlich immer dafür zu haben bin. Also sagte ich sowas wie "Joa, das können wir mal in Ruhe planen. Klingt eigentlich echt gut".
So kam es, dass wir circa um 16:30 Uhr eine Whatsapp Nachricht erhielten, in der es hieß, dass Till und Ben auf dem Weg zu uns sind und Stockbrotteig mitbringen.
Okay. Also gab es das Lagerfeuer schon direkt heute. Unsere Überforderung kam nicht wirklich zum Ausdruck, weil wir ja die ganze Zeit Besuch hatten.
Gemeinsam wurde dann Holz gesucht, gespalten und eine Feuerstelle vor unserem Haus gebaut.

Vorbereitungen werden getroffen

Unser erstes Stockbrot in Kamerun 
Und noch ein bisschen "real food", damit keiner hungern muss




















Und ich muss echt sagen: Till und Ben hatten ein gutes Gespür für den perfekten Lagerfeuerplatz. Mit der Lampe vor unserer Haustür und dem vielen Platz und der kleinen Nachbarschaft, konnten wir sogar noch bis spät in die Nacht hinein singen und Musik machen. Das Stockbrot war super lecker, und auch Therese kann sich bis heute noch voller Faszination an diesen Abend erinnern.
Till und Ben haben dann in Christinas Bett geschlafen, während wir beide uns mein Bett teilten. So einfach geht das, Menschen unter zu bringen. Und es war wirklich ein wunderbarer Abend, eine super gesprächige Nacht und eine spontane Idee, für die ich total dankbar bin und hoffe, dass wir sie irgendwann nochmal wiederholen können.



(Adventskalendertipp: NICHT C... das versteht ihr, wenn ihr die nächsten Posts gelesen habt)
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We met so many nice people this week and had spontanouse and interesting activities.
On Wednesday Father Franklin took us to Binju-Nkambe for a partnership meeting. We were invited to many parishes that have partner parishes in our diocese of Limburg. I hope that we will finde time and the possibilities to go and meet the people in their homeplaces.
On Friday we had so many visitors: Petra visited us which was already planned before. Then two boys from the youth center came and sat with us for a while. Afterwards Ludovic, a friend of us came to greet and two other volunteers from Shsiong came to make a fireside in frotn of our house in the evening. It was very nice and we had "Stockbrot" together - bread batter that is fixed on a wood stick to be roasted over the open fire.
Spontaneously we made music the whole evening long, had a lot of fun and discussed seriouse topics.
I hope we can repeat this again one day :-)


Heilige und Lieblingsorte

31.10. - 5.11.2017

Ich wusste nicht, dass es Orte gibt, die ich nicht mit Worten beschreiben kann - vielleicht sind es auch spezielle Gefühle oder Emotionen, die an diesen Orten in mir hervor gerufen werden - auf jeden Fall habe ich in dieser Woche etwas wirklich unbeschreibliches erlebt.



Aber erstmal was sonst noch so passiert ist:

Die meisten Menschen kennen den 31. Oktober als Halloween-Tag. Dieses Jahr hatte ich endlich mal wieder die Zeit einen richtige Kürbis auszuhöhlen und zum Leben zu erwecken ;-)
Für Dienstagabend waren Christina, Therese (unsere gleichaltrige Nachbarin) und ich von den Schwestern aus Romajay zur Allerheiligenfeier in ihr Konvent eingeladen. So machten wir uns zu dritt in der Abenddämmerung auf den Weg durch das Tal auf den nächsten Hügel, wo die Schwestern wohnen. Für Threse war es das erste Mal, mit den Schwestern in ihrer Kapelle zu beten, und wir alle drei haben die Feier mit Kerzenlicht, Besinnungszeit und jede Menger Geschichten von Heiligen geliebt.


Duden Definition: Heilige*r
  1. (katholische Kirche) Person, die ihr Leben für den Glauben hingegeben oder die christlichen Tugenden heroisch gelebt hat und deshalb von den Gläubigen verehrt und um Fürbitte bei Gott angerufen werden darf
  2. (umgangssprachlich) sehr fromme, tugendhafte Person
(nach https://www.duden.de/rechtschreibung/Heilige)


Manche Menschen, auch Christen, ich zähle mich selbst dazu, fällt es schwer die Art zu verstehen, wie man "zu Heiligen betet". Meinen Gedanken nach, werden diese ganz besonderen Menschen, ebenso wie zum Beispiel auch Maria, die Mutter von Jesus, im Gebet als Wege zu Gott gesehen. Ich selbst finde die Geschichten von Heiligen super spannend und sehen viele von ihnen als Vorbild für ein gutes Leben an. Oft werden Werte und Handlungen geschildert, die mir helfen zu verstehen, was für mich ein christliches Leben bedeutet.
Nach dem ruhigen und entspannten Abend brachten die Schwestern uns in der Dunkelheit mit dem Auto nach Hause.

Ein stolzer Hahn vor unsrer Tür

In den nächsten Tagen besuchte ich Till und Ben, die beiden Freiwilligen, die ich Shisong wohnen, zum ersten Mal. Es gab leckeren, "echten" Kaffee (keinen Instantkaffee) und wir haben viel erzählt und gelacht. Als Stressausgleich nach der Arbeit im Waisenhaus wurde diese Aktion während der nächsten Wochen immer mal wieder wiederholt.

Am Donnerstagabend starteten wir mit Therese gemeinsam eine neue Kochaktion: Karottenkuchen war geplant - der am Ende auch super geschmeckt hat :-) Wie man Karotten (Gemüse!!!) in einem süßen Kuchen verarbeiten kann, war allerdings für unsere kamerunischen Nachbarn ein Rätsel...

Karottenkuchen ...mmmh...lecker
Außerdem lernten wir spontan die Zubereitung von Garden Eggs (sehen wie winzige Kürbisse aus) kennen. Ich hatte das Gemüse vor einigen Tagen auf dem Markt gekauft und für Chinese Apples (eine Frucht, die vor allem nach Wasser schmeckt - ich mag's aber) gehalten. Der Verkäufer hatte mich entweder nicht verstanden, oder einfach seinen Spaß gehabt, als er mir stattdessen die Garden Eggs verkauft hat. Auf jeden Fall haben sie zuhause ganz komisch und anders geschmeckt und ich dachte schon, sie seien in der kurzen Zeit schlecht geworden. Schließlich zeigte und aber Therese wie man aus den Minikürbissen eine super leckere Soße zubereitet, die wir mit Reis genießen kontnen.

Und die Spätzle...
Ein Tag später trafen wir Felix, Chantal, Till und Ben zufällig in Mbve auf dem Markt und beschlossen noch "kurz" gemeinsam zu Felix und Chantal zu gehen. Als es "kurz"e Zeit später aber plötzlich dunkel wurden, ware wir uns alle einig, dass keiner von uns in der Dunkelheit nach Hause gehen sollte. Und so übernachteten wir spontan erneut bei den beiden in ihrer großen Wohnung.
Am Samstagmorgen mussten Christina und Ich allerdings früh aufstehen und verschwinden, da wir uns mit Flora bei uns zuhause zum Spätzle machen verabredet hatten.
Jede Menge Arbeit war das, aber am Ende haben wir alle drei das Essen sehr genossen.







Am Sonntag habe ich dann schließlich meine beiden Lieblings(natur)orte der Welt (bisher) kennengelernt. Morgens früh wollten wir uns mit Till, Ben, Felix und Chantal in Shisong mit einem Greencare Mitarbeiter von Till und Ben treffen. Nachdem wir einer möglicherweise gefährlichen Kuh auf unserem Weg nach Shisong ausweichen mussten, und somit zu spät kamen, ging es dann föhlich und gutgelaunt los.
Danger, der es als seine Mission ansieht, jungen Menschen die Natur um Kumbo herum ans Herz zu legen und jedwelige Verwendung der auffindbaren Pflanzen zu erklären weiß, führte uns durch die wunderhübsche Grasland-Landschaft zu einer Höhle mit einem Wasserfall. Danger konnte wirklich alle unsere Fragen zur Natur hier beantworten, und wenn er sich bei einer Sachen doch mal nicht ganz sicher war, sagte er einfach "old people know" (= die Alten Menschen wissen das), dem wir schließlich auch nichts mehr entgegenzusetzen hatten :-).

Auf dem Weg zum Wasserfall lernten wir, wie man aus bestimmten Kakteenähnlichen Pflanzen Seile herstellt, das man daraus Fußbälle bauen kann, was man essen kann, welche man lieber nicht berührt (wir haben's hautnah erlebt), wie man Wunden desinfiziert, wie der hierbekannte Palmwein hergestellt wird, welche Pflanzen man als Regenschirm benutzen kann, und so weiter... es war super spannend, und am Ende wartete ein Stück Paradies auf uns.

Klimazone: Grasland

Gemeinsame Picknickpause auf dem Hinweg



Fast geschafft...
Ein (für mich) riesiger Wasserfall 














Und ich konnte einfach DA SEIN













Ich wollte schon immer mal
 in einem Wasserfall duschen :D
-okay, das Wasser war stärker als gedacht.

























Und auf dem Rückweg ging es dann über einen Hügel, von dem aus man so weit blicken konnte. Es sah für mich aus, wie ich mir die Wüste vorstelle, nur irgendwie grün. Dieser Ort ist so verzaubert wunderschön, dass wir in der ganzen Gruppe irgendwie kein Wort gefunden haben, um gebührend zu beschreiben, wie es sich anfühlt, dort zu stehen.
Beide Orte habe mich später noch mit Papa besucht, als er zu Besuch nah Kumbo kam.


Verzaubert?










Ja.














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In the beginning of the week, Christina, Therese and I were invited to Romajay to celebrate All Saints with them together on Tuesday evening. In the next days, I visited Till and Ben, the two volunteers living in Shisong, to have a really good coffee in their place and to talk about work and the world in general. On Thursday, we baked a carrot cake with Therese and learned how to prepare garden eggs - it was so delicious. From Friday to Saturday we slept at Felix and Chantal's place and enjoyed the evening with all of our German friends. But we had to leave early in the morning because we wanted to meet Flora to make "Käsespätzle" an especially German/Austrian dish. On Sunday, we discovered the - for me - two most beautiful (nature)places in the world (until now). We went to a big cave and a waterfall and finally, we had a break on a mountain's top where we could see over the whole grassland environment. It was so unbelievably beautiful that we did not really find a word to describe the feeling of standing there and just looking around us.




















Dienstag, 16. Januar 2018

Strange food / Nice food ... und eine Nacht nicht Zuhause

23.10. - 19.10.2017

Diese Woche verlief relativ "normal" mit der üblichen Arbeitsmotivation und dem üblichen Arbeitsstress.
Strange food
Putzzeit
Am Freitag war wieder ein ernster Ghost town Tag angesetzt, an dem die ganze Stadt still stehen sollte. Diese Gelegenheit nutzen wir um einen dringend notwendigen Hausgeneralputz durchzuführen, eine sehr schöne Erfahrung, beim Betrachten des Resultates. Am Nachmittag fand unsere letzte Deutschstunde mit Clarise und Jenivause statt, für die wir uns etwas besonderes überlegt hatten: So richtig deutsches essen...einmal zum testen. Vielleicht waren wir auch dabei wieder etwas übermotiviert, denn wir haben uns das deutscheste Essen ausgesucht, dass uns einfiel: Würtschen mit Krtoffelsalat und Körnerbrot.
Naja, also die Würstchen waren nicht so mein Geschmack, aber der Kartoffelsalat und das Körnerbrot finde ich, sind uns ziemlich gelungen. Jenivause und Clarisse waren nicht gnaz so begeistert, aber das hatten wir auch nicht erwartet. Schließlich fiel es uns auch zu Beginn schwer, das kamerunische Essen wahrhaftig zu lieben (jetzt würde ich es allerdings richtig vermissen!!!). Genauso wie wir das ordentliche und hygienische Essen mit der Hand erlernen mussten, konnten die beiden den Gebrauch von unserem herkömmlichen Besteck testen. Am Ende waren trotz dem "seltsamen" Essen alle glücklich und haben sich auf ein Wiedersehen gefreut.

In solchen Situationen fällt mir immer wieder auf, wie recht einige unserer Trainer*innen in unserer Vorberietung mit der Aussage hatten, dass man zwar eine andere Kultur kennenlernt, aber eigentlich fast noch mehr in die Betrachtung seiner eigenen eintaucht. Ständige Vergleiche - nicht gut und schlecht - sondern so wie es hier ist und so wie es in Deutschland ist sind Teil meiner täglichen Gedanken. Super spannend und einmaliges...so etwas hätte ich zuhause in Deutschland nicht lernen können.

Am Samstag war Christina ziemlich erkältet ging jedoch trotzdem zu einem Meeting auf die Arbeit. Währenddessen kam der Plan von Till und Ben auf, die nahegelegene "Antennenbar" zu besuchen. Die beiden wollten nur noch "schnell mit einem Nachbarn Mais ernten gehen". Das das einen ganzen Tag mit anschließendem Bar-abend bedeutet, war den beiden damals noch nicht klar :-)
Die ominöse Antennenbar,
die wir allerdings erst Wochen später in life sehen sollten.
Um den Ausflug zu starten kamen Felix, Chantal und Aylin (eine weitere Frewillige aus Ndop, inzwischen ebenfalls Kumbo) zu uns nach Hause. Als klar wurde, dass die beiden Jungs sich verspäten würden, bzw. eher nicht kommen können, beschlossen wir kurzerhand ein Kartoffelpuffer-Meeting zu eröffnen. Sooo lecker und in Gesellschaft von Freunden umso besser. Auch Christina konnte die Leckereien nach der Arbeit schließlich genießen. Und als die anderen uns dann mehr oder weniger (mich eher weniger) überredeten auch noch am Abend mit in die Stadt in eine Bar zu gehen und bei ihnen zu übernachten, wurde die gemeinsame Zeit noch um einiges ausgedehnt.

Während die anderen ihr Guiness-Bier oder jedweilige andere Biere genossen, hatte ich viel Freude an meiner Top-Limo (das ist eine Marke, aber sie war auch "top"=also gut).
Da Christina und ich - wie bereits im letzten Artikel erwähnt - ein paar Schwierigkeiten haben, nachts noch sicher und entspannt nach Hause zu kommen (besonders auch wegen der etwas kritischen politischen Lage), war uns die Übernachtungseinladung von Felix und Chantal sehr willkommen. Die beiden haben jede Menge Platz bei sich zuhause und sind total gastfreundlich.

Den Sonntag
begannen wir mit einem ausgedehnten Frühstück, bevor wir abends bei uns Zuhause Sister Gabriel Marie und Sister Mirjam Dominique empfingen. Die beiden befreundetetn Schwestern aus dem Konvent in Romajay baten darum, unser WLAN mal benutzen zu können um ein paar wichtige Dokumente zu versenden. Viele andere Internetzugänge der Region waren geblockt. Allerdings war unsere Internetverbindung auch nur vorhanden, bis wir das Auto vor der Tür hörten - sobald die beiden Schwestern es nutzen wollten, wollte die Verbindung dann leider nicht mehr.
Tja, da kann man nix machen... mal ist Internet da, mal leider nicht.
Die beiden Schwestern luden Christina, unsere Nachbarin Therese und mich allerdings auch zum Allerheiligen Gebet am kommenden Dienstagnachmittag ein, was schließlich wirklich außergewöhnlich schön war.
Abendsonne

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green oranges?! :D
If I can say "normal" to my work routine, then I would say it to this week. There was a lot of stress and motivation changing my mood during this period of time. On Friday was a serious ghost town day and we took the opportunity to clean our house very well, until we realized how nice it is to finish a cleaning action. In the afternoon, we had our last german lesson with Jenivause and Clarise in which we planned to cook some very German food - not everyone of us four enjoyed the meal, but everyone was brave and tried his and her best. On Saturday Christina was a bit sick, but finally went to a meeting at her workplace. The other German volunteers came in the afternoon and we made wonderful "Kartoffelpuffer" (potatoe pancakes), before we went to a bar in the town later in the evening. It was so nice for Christina and me to be able to move outside after sunset, and we were really thankful for the opportunity to sleep at Felix and Chantals house this night. Their hospitality is great. After a long breakfast on Sunday morning we went home and got visited by the Romajay sisters, who wanted to use our wifi - unfortunately it just stopped working, when they arrived. Anyway, they invited us and our neighbour Therese for a special all-saints prayer on the coming Tuesday afternoon.

Our dear garden goats