Montag, 26. Juni 2017

"Der Herr segne dich..."






"Der Herr segne dich..."

Das sprach unser Pfarrer zu mir, als er mir die Hände auflegte um mir den alten, traditionellen Missionarsreisesegen erteilte.
Am letzten Sonntag, dem 25.06. durfte ich mich von meiner Heimatkirche und Gemeinde St. Katharina in Wicker verabschieden. Es war ein unglaublich schöner Gottesdienst für mich, in dem ich anstatt der Predigt von meiner Entscheidung einen Freiwilligendienst zu machen und meinem Projekt erzählen durfte. Viele Leute hörten mir aufmerksam zu - viel mehr als ich erwartet hatte. Und das war ein wirklich schönes Gefühl.
Generell war der Gottesdienst etwas, dass ich überhaupt nicht so erwartet habe. Das mag jetzt sehr emotional klingen, aber so eght es mir zur Zeit auch tatsächlich: Als ich beim ersten Lied meine Freunde und Eltern in den ersten Kirchenbänken in der Vielstimmigkeit hörte, und dann während der Kommunion genau mein derzeitiges Lieblingslied gespielt wurde und später sogar noch mehr Mehrstimmige Musik im Gottesdienst auftauchte - so richtig Musik für die Seele - da ging es mir so gut und gleichzeitig war ich so traurig, dass ich kaum aufhören konnte zu weinen.
Tja, das war wirklich ein sehr, sehr schöner Tag.





So wie ich von ganz vielen Menschen an diesem Tag gesegnet wurde, so möchte ich auch euch den Segen Gottes wünschen für das nächste Jahr, denn egal was wir machen, ich glaube mit dem Vertrauen auf Gott wird vieles leichter. Dazu das Lied, was im Gottesdienst für mich gesungen wurde, nun für euch...











Sei behütet auf deinen Wegen, sei behütet auch mitten in der Nacht, 
durch Sonnentage, Stürme und durch Regen hält der Schöpfer über dir die Wacht.

Manchmal wenn ein Tag zu Ende geht, und die Nacht durch alle Ritzen dringt,
spüre ich den Winder, der uns umweht, und diese Zeilen mit sich bringt.

Sei behütet auf deinen Wegen, sei behütet auch mitten in der Nacht,
durch Sonnentage, STürme und durch Regen hält der Schöpfer über dir die Wacht.

Mitten in der grauen Alltagswelt, die sang- und klanglos dich verdrängt,
höre ich ein Lied, das mir gefällt, und das mir Perspektiven schenkt.

Sei behütet auf deinen Wegen, sei behütet auch mitten in der Nacht,
durch Sonnentage, Stürme und durch Regen hält der Schöpfer über dir die Wacht.

Immer wenn wir auseinander gehn, spür ich Trauer, fühl ich mich allein,
und bis wir uns einmal wiedersehen, solln diese Worte dein Begleiter sein:

Sei behütet auf deinen Wegen...

Hier zum anhören: "Sei behütet", Clemens Bittlinger


Sonntag, 25. Juni 2017

Tanz aus der Reihe...

Nochmal kurz zu meinem letzten Beitrag: 












Tanz aus der Reihe... das war das Thema unseres Aussendungsgottesdienstes vom Bistum Limburg aus am 18.06.2017. Zuvor fand das "Begegnungsfest" statt - ein gemütliches Beisammensein von angehenden Freiwilligen und deren Familien, Ehemaligen, Betreuern, Verwandte der derzeitigen Freiwilligen und Reversefreiwilligen. Es wurde viel erzählt und gelacht, sich kennengelernt und manche Sorge konnte aus dem Weg geräumt werden.
Meine Eltern und meine beiden Schwestern hatten zum ersten Mal die Möglichkeit, die Menschen persönlich kennenzulernen, mit denen ich mich auf den Dienst vorbereite.















Sonntag, 18. Juni 2017

Vorbereitung auf den Auslandsdienst

Wie bereits erwähnt wurden alle Ausreisende (das sind übringens 2 Mädchen, die Sambia fahren; eine, die auf die Philipinen reist; 2 Jugendliche, die nach Sarajevo gehen; und ein weiteres Mädchen und ich, die nach Kamerun aufbrechen) des Bistum Limburgs intensiv auf die bevorstehende Zeit vorbereitet.
Dazu gehörten monatliche Treffen, vor allem für organisatorischen Kram, Teilnahme an den Treffen der jeweiligen Länder-AGs des Bistum Limburgs, sowie nach Möglichkeit weitere Veranstaltungen, die irgendetwas mit unserem Dienst zu tun hatten.
Vor einer Woche bin ich von dem 10-tägigen Vorbereitungsseminar wiedergekehrt, dass extrem intensiv und anstrengend - aber auch wirlich wunderschön war. Ich bin mir sicher, dass ich schon diese Zeit und die Menschen, die ich doch kennengelernt habe lange, lange in Erinnerung behalten werde.
Heute wurde von und in der Jugendkirche KANA in Wiesbaden ein "Begegnungsfest" ausgerichtet. Da konnte dann auch endlich mal meine Familie die Leute kennenlernen, von denen ich die ganze Zeit zu Hause erzähle. Besonders natürlich die anderen Freiwilligen aus Deutschland, die Reverse-Freiwilligen (Christa und Philipp aus Kamerun) und meine Betreuerin aus der Fachstelle. Im Abschlussgottesdienst zum Thema "Tanz aus der Reihe" tauchten afrikanische Elemente eines Gottesdienstes auf...auf einmal fanden wir uns alle mit Rassel-eiern zum Altar tanzend (und ich meine wirklich "tanzend") und unsere Fürbitten im Kopf formulierend wieder. Das war echt toll:-) Ich bin gespannt, das mal in echt und im ursprünglichen Umfeld zu erleben.

Hallo und Herzlich Willkommen...

Hallo alle zusammen,

Der letzte Monat vor meiner Ausreise nach Kamerun hat begonnen. Bis jetzt habe ich noch sehr gemischte Gefühle, wenn es um mein nächstes Jahr in Kamerun geht - aber ich freue mich auf jeden Fall jeden Tag ein bisschen mehr auf die kommende Zeit.
Nochmal alle Infos für Interessierte:
Am 17.07.2017 reise ich mit einem anderen Mädchen aus Frankfurt in das Bistum Kumbo im Nordwesten Kameruns um dort für ein Jahr einen Freiwilligendienst anzutreten.
In den letzten Wochen und Monaten haben wir uns gemeinsam mit 5 anderen jungen Erachsenen auf den Freiwilligendienst im Ausland vorbereitet, und dabei auch die Reverse-Freiwilligen (Junge Menschen aus den Partnerbistümern Limburgs) kennengelernt. Diese Zeit war sehr intensiv und hat echt viel Spaß gemacht... mehr dazu könnt ihr in weiteren Blogbeiträgen lesen.

Ich werde versuchen, rgelemäßig auf dieser Seite etwas von meinem Leben zu erzählen und hoffe so, euch ein bisschen lebendige Teilhabe an meinen Erfahrungen zu ermöglichen. Hoffentlich klappt das...zumindest gebe ich mir Mühe;-)